Liebe Kunstfreundinnnen und Kunstfreunde,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich freue mich, dass sich einige professionelle Künstlerinnen aus
Worms und Umgebung zu einem spartenübergreifenden Netzwerk zusammengeschlossen haben.
Mit Ihrem ersten Gemeinschaftsprojekt Kettenreaktionen beteiligen sie sich gleich aktiv am Programm
des diesjährigen Kultursommers Rheinland-Pfalz.
Sie kennen vielleicht den Satz des großen Malers Paul Klee:
„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar”.
Er meinte: Sie macht etwas Wesentliches sichtbar! In diesem Fall geht es nicht zuletzt um die
weibliche Perspektive auf die für Frauen oft besonders eng und schwierig verwobene
Beziehung zwischen Arbeit und Leben.
Und „Arbeitswelten — Lebenswelten”,
das ist ja eben das Motto des diesjährigen Landeskultursommers.
Ein Kunstwerk „macht [zwar] sichtbar”, wie Paul Klee sagte, hat,
aber es vermittelt notwendigerweise immer eine bestimmte Ansicht. Darin liegt seine Individualität.
Und damit tritt es in einen Dialog mit den Zuhörerinnen und Zuhörern, Betrachterinnen oder Betrachter —
wenn sie sich darauf einlassen!
Ich lade Sie hiermit herzlich dazu ein sich auf das Frauenkunstfestival Kettenreaktionen
und sein vielfältiges Angebot einzulassen.
Ich wünsche dem Festival ein gutes Gelingen — und den Künstlerinnen
und ihrem Publikum anregende gemeinsame Stunden!
Ihre
Doris Ahnen
Staatsministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur
Vorstandsvorsitzende des Kultursommers Rheinland-Pfalz e.V.