Zum ersten Mal hält in Worms ein besonderes Festival Einzug: Kettenreaktionen. Im Jahr 2005 fanden sich auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Worms, Simone Walka und der Bildenden Künstlerin Sylvia Richter-Kundel, mehrere professionelle Künstlerinnen verschiedener Sparten aus Worms und Umgebung zusammen. Im Zuge der Zusammenkünfte entstand der Wunsch der Künstlerinnen, die aus den Bereichen, Schauspiel, Pantomime, Operngesang, Chanson, Instrumentalmusik, Literatur, Tanz und Bildende Kunst kommen, etwas Gemeinsames zu schaffen. Die Idee der Kettenreaktionen war geboren.
Kettenreaktionen — Wie Kettenglieder verbinden sich neun Wormser Künstlerinnen aus verschiedenen Kunstbereichen und geben, passend zum diesjährigen Kultursommer-Motto „Arbeitswelten-Lebenswelten” interessante Einblicke in explizit entwickelte Programme, die auf mehreren Ebenen beArbeitet und geLebt werden. So entstehen neuartige Kunstwerke, mal still, mal explosiv.
Projektleitung
Simone Walka war nach dem Studium der Sozialarbeit in Mannheim sechs
Jahre lang in der Opferarbeit in einem Frauenhaus und einer Frauenhausberatungsstelle
tätig.
Von 2003 bis Anfang 2007 studierte sie nebenberuflich
Betriebswirtschaftlehre an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Rhein-
Neckar.
Seit 1. Januar 2005 ist Simone Walka Gleichstellungsbeauftragte
der Nibelungenstadt Worms und hat das Projekt Kettenreaktionen sowohl
aus frauen- als auch aus kulturpolitischem Interesse heraus initiiert.
Die 33-Jährige, die in Neustadt an der Weinstraße lebt, ist in vielen
ehrenamtlichen Funktionen unter anderem als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft
der verwaltungsinternen Gleichstellungsbeauftragten und als
Revisorin des Kunstvereins Neustadt e.V. sowie des Vereins Autonomes Frauenhaus
Neustadt e.V. aktiv.
> http://www.worms.de
Kulturgestaltung
Tanja M. Krißbach
1970 in Worms geboren, arbeitete schon während Ihres Studiums an der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall in verschiedenen Bereichen des Kulturlebens.
1999 Kunstprojekt an der Carnegie Mellon University Pittsburgh;
1999-2000 Kullturpädagogische Angebote in Magliaso, Schweiz und im Jugendhaus Dettenhausen bei Tübingen;
2001 Gewinnerin des Designwettbewerbs von Oxmox Moneyox;
2001 - 2003 Kulturgestalterin an der Waldorfschule Schwäbisch Hall;
2003 Kunstprojekt an der Bausparkasse Schwäbisch Hall;
2005 Bachelorarbeit: Märchenbuch als Lebenshilfe für Klein und Groß
2006 Ausstellungsgestaltung Die Nibelungen - Pop und Kitsch für das Nibelungenmuseum Worms;
2007- 2008 Mitarbeit im Ausstellungsbereich, in der Kulturorganisation und der Museumspädagogik der Nibelungenmuseum GmbH Worms;
seit 2007 Mitarbeit bei den Lebenshilfe Einrichtungen GmbH Worms in den Bereichen Familienentlastende Dienste, Ferienspielorganisation, Sportclub SCL e.V.;
seit 2005 lebt Tanja M. Krißbach mit ihrer Tochter in Worms und begleitet dieses Projekt in den Bereichen Grafik Design und Kulturorganisation.
> http://www.krissbach.de