Ulli Rollshausen bekam mit zehn die erste Gitarre in die Hand.
Mit vierzehn fing sie an zu singen. Mit achtzehn durfte sie sogar bei Musikwettbewerben vom Südwestfunk
und Bayrischen Rundfunk auftreten.
Musik spielte für sie immer eine Rolle, aber nur im privaten Bereich, bis sich Ulli Rollshausen in
Chansons verliebte, speziell in die der Piaf. Im September 1997 traf sie den Pianisten Christian Maurer.
Im Laufe des Jahres 1998 entstand mit ihm gemeinsam die CD De l′ autre côté d′ la rue,
im November 1998 folgte dann das erste Konzert. Im Juni 1999 war sie unter den Preisträgern des
Wettbewerbs Rendevous mit Frankreich mit einem Liveauftritt im Fernsehen (SWR).
Inzwischen gehören auch viele deutsche Chansons zum Repertoire (CD BeziehungsWaisen März 2004),
und es gibt mehrere Programme mit denen sie im Duo mit dem Pianisten Christian Maurer auftritt.
„Um ein Lied zu singen, muss ich es fühlen können.”, sagt sie.
Und genau das ist es, was ihren Vortrag lebendig werden lässt,
was das Publikum spürt, wenn sie beim Singen die Lieder erlebt, durchleidet, Gefühle erfasst,
Pointen setzt, so als würden die Geschichten, die die Lieder erzählen gerade im Moment geschehen.